Anlässlich des Doppeljubiläums - 75 Jahre 29er Ehrenmal auf der Rheinbrohler Ley und 50 Jahre Vereinigung ehemalige 29er und Förderer des Ehrenmals - erschien zu den Jubiläumsveranstaltungen 2008 eine Festschrift, nachstehend die hierin enthaltene Vereinsgeschichte von 1983 bis 2008, zusammengestellt von Andreas Kossmann, Restexemplare dieser Festschrift mit vielen weiteren Themen sind auf Anfrage unter kontakt@29er-ehrenmal-rheinbrohl.de erhältlich:
Vereinsgeschichte von 1983 bis heute
Zweck der Vereinigung, so wie er in der heute noch gültigen Satzung vom 28. März 1982 geschrieben steht, ist es „das in den Jahren 1958 bis 1961 wieder aufgebaute 29er Ehrenmal unter Mitwirkung des Landkreises Neuwied, der Verbandsgemeinde Bad Hönningen und der Gemeinde Rheinbrohl entsprechend der verpflichtenden Erklärung des Herrn Landrates vom 5. Juli 1933 zu unterhalten und zu pflegen. Die Vereinigung gedenkt der Gefallenen des ehemaligen Infanterie-Regiments von Horn, 3. Rheinisches, Nr. 29 (IR29) und schließt mit der Gedächtnisstätte und dem Mahnmal alle Opfer der Kriege und des Terrors ein.“
Im Folgenden wollen wir nun auf die letzten 25 Jahre unserer Vereinsgeschichte eingehen, nach dem im Jahre 1983 zum 25jährigen Bestehen der Vereinigung (damals zusammen gefeiert mit 50 Jahren Ehrenmal und 170 Jahren IR 29) bereits eine Festschrift erschienen ist.
Die nachfolgenden Aufzeichnungen basieren auf Schriftführerakten und –protokollen sowie Zeitungsberichten und können dabei nicht unbedingt ein Anrecht auf Vollständigkeit erheben, was auch den Rahmen einer Festschrift sprengen würde.
Wer in unserer Festschrift ausführliche Informationen bezüglich des IR 29 sucht, wird diese bewusst nicht finden. Wir haben hierzu zahlreiche Unterlagen (u.a. zur Gründung, zur Hundertjahrfeier, Aufzeichnungen von Soldaten etc.) und werden diese in fünf Jahren, wenn das Regiment sein 200jähriges Bestehen (gegründet 1813) feiern würde, zusammentragen.
Bevor einige Ereignisse seit 1983 gesondert erwähnt werden, sind zunächst verschiedene Termine zu nennen, die über mehrere Jahre traditionell stattfanden (bezüglich des Volkstrauertages gibt es einen separaten Bericht auf einer gesonderten Seite).
Zu diesen Veranstaltungen zählen die kameradschaftlichen gemütlichen Stunden mit Weinprobe (und den angereisten Freunden aus Leubsdorf und Linz) bei den Bad Hönninger Kameraden der Vereinigung im Stadtweingut, welche bis 1994 jährlich mit der Hauskapelle „Hölz“ (altbekannte Schlager der Jugend- und Nachkriegszeit), welche unentgeltlich zu zahlreichen Veranstaltungen der Vereinigung aufspielte, aus „Spaß an der Freud“ und dabei teilweise noch für sich erhaltene Spenden zum Erhalt des Ehrenmals an die Vereinigung weiterleitete, stattfanden. Zur Wartung und Neuanschaffung der Instrumente beteiligte sich die Vereinigung in den Jahren 1986 und 1987 im Gegenzug mit einer Spende. 1984 wurde das Treffen in der Nachbarstadt musikalisch noch vom Kirchenchor Bad Hönningen begleitet.
Doch traditioneller Jahresbeginn war die Bootsfahrt mit der „MS Brule“ zur Besichtigung des Weihnachtsbaumes vom Rhein aus mit anschließender Einkehr in Brohl und dem Treffen dortiger Kameraden, zahlreicher Brohler bestätigten dabei immer wieder, dass nicht nur der Weihnachtsbaum, sondern das Ehrenmal mit seiner Anstrahlanlage überhaupt zu den schönsten Sehenswürdigkeiten gehöre.
Letztlich seien noch die Sommerfestabende über viele Jahre bei Arthur Schmitz und seiner Ehefrau aufgeführt, wozu sich der Vorstand mit seinen Ehefrauen einfand und gemütliche Stunden erlebte. 1983 klang so das Fest erst am nächsten Morgen mit einem Frühschoppen und Heringessen aus.
Überhaupt hegt und pflegt die Vereinigung nach wie vor eine gute Kameradschaft. So werden nicht nur alle Mitglieder jährlich zum Geburtstag (bei Nullen und Fünfern wird auch ein Besuch abgestattet), sondern auch zu den verschiedensten Jubiläen (Ehe, Geschäfte, Priester) gratuliert. Aufgeführt sind auch Gratulationen zum Wechsel in der Wehrleitung der Feuerwehrkameraden. Besonders wichtig sind daneben Besuche bei kranken Mitgliedern oder die Begleitung auf dem letzten irdischen Weg, dabei war dem Vorstand nie ein Weg zu weit, wenn es insbesondere darum ging, die letzten noch Lebenden ehemaligen 29er oder ihre Familienangehörigen zu Grabe zu tragen.
Bei der jährlich im März stattfindenden Jahreshauptversammlung gedenken die Mitglieder all derer, die für ihre Heimat, ihr Vaterland, insbesondere der Gefallenen des ehemaligen Regiments von Horn, ihr Leben lassen mussten sowie für alle Verstorbenen der Vereinigung
Selbstverständlich ist es der Vereinigung an allen Festen der Ortsgemeinde oder ihrer Vereine teilzunehmen und befreundeten Vereinen zu deren Jubiläen zu gratulieren. Es wurden auch immer die Trauerfeiern der Gemeinde am Volkstrauertag besucht, welche ab 2008 nicht mehr auf dem Friedhof stattfinden, sondern zentral zusammen mit der Vereinigung am 29er Ehrenmal
Die Vereinigung ehemaliger 29er und Förderer des Ehrenmals e.V. ist selbst Mitglied bei der Deutschen Kriegsgräberfürsorge, in der Traditionsgemeinschaft des Pionierbataillons 320 e.V. und im Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Rheinbrohl.
Im Rahmen unseres folgenden Rückblicks soll – den Jahren zugeordnet – auch auf verschiedene Pflege- und Reparaturmaßnahmen am und um das Ehrenmal mit seinen Anlagen eingegangen werden. Diese zahlreichen Einsätze reichen von einzelnen Personen bis zu den Großeinsätzen mit über 30 Personen. Treue Helfer sind hierbei die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr, die Junggesellen, die Nachbarschaft „die Gaulentaler“ sowie in der Vergangenheit auch das DRK und der HC Monte Jup. Die Haupteinsätze finden vor Ostern, im Frühjahr, vor Kirmes und vor dem Volkstrauertag statt. Neben den vorgenannten Helfern an dieser Stelle auch ein Dank an alle Bürger, die die Pflegemaßnahmen, wenn sie nicht selbst anpacken konnten, durch Spenden unterstützten – freiwillige Helfer, besonders Ruheständler, die einen Ausgleich in der freien Natur suchen, sind jederzeit herzlich willkommen.
Dabei ist es nicht unbedingt eine leichte Arbeit in diesen riesigen Flächen von unterhalb des Leyhäuschens bis zum Eingang und auch in dem unterhalb der Mauer sich erstreckenden, hügeligen, felsigen, abschüssigen und steinhaltigen Gelände zu arbeiten – ohne festen Stand mit schwerem Gerät. Dass sich diese Arbeit lohnt, beweisen die Blumenpracht und die seltenen Gewächse insbesondere im Frühjahr. Zu den Aufgaben gehören so Wege und Pfade säubern, Gras an Wegrändern abrasieren, Hecken schneiden, Unkraut, Dornen und Gestrüpp beseitigen, Verteilung von Splitt sowie die Tränkung von Hecken und Sträuchern bei starker Hitze. Die Aufgabe der Gerätewarte ist es dabei, vorhandene Gerätschaften in einem ordnungsgemäßen und einsatzbereiten Zustand zu halten, den Vorstand über notwendige Ersatz- bzw. Neuanschaffungen zu informieren und den sorgfältigen Umgang bei Arbeitseinsätzen zu überwachen. Für die angemessene Beflaggung des Ehrenmals ist seit 1981 bis zum heutigen Tage Ernst Heßler zuständig.
1983 – Drei Jubiläen werden gefeiert
Im Jahre 1983 gibt es drei Jubiläen zu feiern: 170 Jahre IR 29, 50 Jahre 29er Ehrenmal und 25 Jahre Vereinigung ehem. 29er und Förderer des Ehrenmals. Leiter des Festausschusses ist Alfred Rick, Schirmherr Seine Durchlaucht Friedrich Wilhelm Fürst zu Wied. Gefeiert wird am 28. (Festabend im „Römer“) und 29. Mai (Gottesdienste, Feierstunde am 29er Ehrenmal – mit dem höchsten Hochwasser seit 1926 - und Platzkonzert auf dem Marktplatz in Rheinbrohl). Besonders erwähnenswert ist, dass sich die Feierlichkeiten finanziell durch Spenden getragen hatten, so dass das bestehende Vereinsvermögen weiterhin für Maßnahmen am Ehrenmal eingesetzt werden konnte und die Kasse nicht belastet wurde.
Erstmals wird am Festabend ein Ehrenteller für hervorragende Leistungen und aus besonderen Anlässen verliehen. Diesen erhalten die vier Mitgründer Matthias Heßler, Rudi Reither, Robert Scharrenbach und Arthur Schmitz. Wegen besonderer Leistungen bei der Festvorbereitung für diese Jubiläen werden am 24. Juni Alfred Rick, Josef Scheidgen und Rudi Velten gleichfalls geehrt.
Bis zum Jahre 1998 wird dieser Teller insgesamt 48 Mal an verdiente Kameraden verliehen, darunter sind auch verschiedene Mitglieder der Bundeswehr, die sich für die Verbundenheit zum 29er Ehrenmal und der Vereinigung eingesetzt haben.
Am 22. Juli gratuliert die Vereinigung ihrem Vorstandsmitglied Ernst Heßler zum 25jährigen Bestehen des „Annahofs“.
Auch an den Feierlichkeiten in Trier am 23. Oktober (ehem. 105er und 124er) nahmen die Kameraden der Vereinigung teil.
Die üblicherweise im März stattfindende Jahreshauptversammlung wurde wegen den Vor- und Abwicklungsarbeiten zum Jubiläum auf den 27. November verschoben. Bei dieser Versammlung gibt es eine Satzungsänderung, so ist das Geschäftsjahr fortan nicht mehr das Kalenderjahr, sondern es geht von der einen Jahreshauptversammlung bis zur nächsten. Zu diesem Zeitpunkt gehören noch 6 ehemalige 29er sowie 78 Ehefrauen, Töchter, Söhne, Schwiegertöchter, Schwiegersöhne, Enkel und Urenkel ehemaliger 29er der Vereinigung an.
Zum Jubiläum wird eine neue Anstrahlanlage angeschafft, da die alten Anstrahler von 1965 sehr brüchig wurden und vom Zahn der Zeit verschlissen waren.
In der Nacht vom 28./29. April 1984 wird das Dach der Gedächtniskapelle erheblich beschädigt. Wie man vor Ort feststellen kann, schleuderte man Bierflaschen vom Ley-Plateau- vermutlich einer Nachtlagerstätte – auf die Mahnstätte. Seitens des Vorstandes wird eine Strafanzeige gegen Unbekannt gestellt. Auch die Anstrahlanlage wurde beschädigt, woraufhin Scheinwerfer und Glühbirnen erneuert werden.
Am 9. Mai werden Ruhebänke vor der Kapelle montiert. Diese werden in Betonklötzer fest verankert, was als eine vorbeugende Maßnahme zu bewerten ist. Bis zu diesem Zeitpunkt wurden die bestehenden Bänke jedes Jahr neu aufgestellt.
Am 1. Februar 1985 findet auf dem „Annahof“ ein Werbeabend mit Filmvortrag und anderen Einlagen statt, der durch die „Kulmbacher Brauerei“ veranstaltet wird. Hierzu lud Vorstandsmitglied Ernst Heßler zusammen mit der Firma Getränke Gemünd seine Vorstandskameraden mit Ehefrauen herzlich ein. Nach dem offiziellen Teil unterhielt Robert Scharrenbach die Anwesenden mit seinem Akkordeon
Die Trierer Traditionsgemeinschaft, welche dem Ehrenmal, der Vereinigung und Rheinbrohl, verschiedentlich einen Besuch machte, lädt den Vorstand für den 28. April ein, was mit einer Rhein-Eifel-Moselfahrt verbunden wird. Die Teilnahme an einem Feldgottesdienst mit Totenehrung ist Höhepunkt dieser Fahrt. Anlass dieses Tages ist das 8. Kameradentreffen der Traditionsgemeinschaft der 72. Infanterie-Division und der Kyffhäusergemeinschaft IR 105/124 (welche auch Mitglied unserer Vereinigung war). Die Verbindung begründet sich darauf, dass das IR 105 zwischen den beiden Weltkriegen die Tradition des IR 29 von Horn übernommen hatte.
Am 19. Juli werden das Rheinbrohler- und das 29er Wappen (gestiftet von Günter Hermann) an den kleinen Pfeilern am Treppenaufgang zur Kapelle angebracht (in diesem Rahmen wurde vorab erstmals eine Vorstandssitzung direkt am Ehrenmal abgehalten).
Durch Jahrzehnte jeder Witterung ausgesetzt, war der Fahnenmast an der Leyhütte brüchig geworden. Kameraden der Vereinigung und Freunde der Ley fertigen und montieren einen stabilen, neuen Flaggenmasthalter an der alten Stelle. Im Laufe des Jahres kann in Kleineinsätzen die Leyhütte repariert und später von den Junggesellen mit einem neuen Anstrich versehen werden. Anfang August kann mit freiwilligen Helfern, in Verbindung mit der Kraftversorgung, ein Leitungsdefekt im Kabel, mit erheblichen Arbeiten, beseitigt werden.
Am 12. November schlägt Günter Hermann die Vereinigung für den von der Verbandsgemeinde ausgeschriebenen Umweltschutzpreis für die zahlreichen Einsätze auf der Rheinbrohler Ley vor. Leider kommt der Verein nicht unter die ersten drei prämierten Plätze.
Beim Volkstrauertag nimmt mit 90 Jahren der älteste ehemalige 29er in der Vereinigung, Veteran Erwin Söll aus Euskirchen, teil.
Ein schwerer Sturm reißt am 19./20. Januar 1986 den Weihnachtsbaum aus Beton- und Eisenhalter sowie Abfangdrähte. Im Laufe des Jahres wird diese alte Befestigung durch einen stabilen, in Beton eingelassenen, neuen Metallhalter ersetzt.
Nach zahlreichen freiwilligen Arbeitseinsätzen, die den Abschluss für die Neugestaltung der Anstrahlanlage ermöglichen, können sich die Helfer, der Vorstand sowie einige Gäste am 25. Juli bei einer abendlichen Bootsfahrt von ihrem Werk überzeugen. Die neue Anstrahlanlage kam bei Dunkelheit aus der Rheinperspektive so richtig zur Geltung. Das anschließende gemütliche Beisammensein findet im Hotel „Rheinterrassen“ statt. Neuinstalliert wird auch eine elektronische Anlage im Bereich des Kapelleneingangs, die je nach Standort des Besuchers vor der Kapelle, das im Innern befindliche Relief anstrahlt. An dem umgebenen Mauerwerk der Gedächtniskapelle sind Lavabasalt-Tafeln der einzelnen Ortsgruppen des ehem. Regimentverbandes der 29er sowie der im Rahmen des Wiederaufbaues der Gedenkstätte mitwirkenden Gemeinschaften angebracht. Am 18. Oktober 1986 werden zwei neue Lava-Basalt-Erinnerungstafeln des DRK Rheinbrohl und der Freiwilligen Feuerwehr Rheinbrohl am 29er Ehrenmal unter Teilnahme des Musikvereins Bad Hönningen sowie den Fahnenabordnungen der Ortsvereine feierlich enthüllt. Die Festsprache hält der 1. Vorsitzende Robert Scharrenbach. Insgesamt haben hier nun 32 Ortsverbände und 11 Vereine und Institutionen ihre Tafeln angebracht und bringen somit ihre Verbundenheit zum großen „Gemeinschaftswerk“ auf der Rheinbrohler Ley zum Ausdruck. Zu den Ortsverbänden zählen: Aachen, Altenkirchen, Andernach, Asbach, Bad Kreuznach, Berlin, Beslau, Betzdorf, Beuel, Bonn, Dülken/Viersen und Umgebung, Düsseldorf, Euskirchen, Hamm, Hönningen/Rhein, Koblenz, Köln, Krefeld, M. Gladbach, Mayen/RHLP, Miesenheim, Neuss, Neuwied, Ortsgruppe Hansa, Rheinbrohl/Hammerstein, Ruhrgebiet, Saargebiet, Trier, Waldbreitbach, Wehbach/Sieg und Wissen. Neben dem DRK und der Feuerwehr kommen hinzu das Traditions-Regiment IR 105 Trier, Offizier/Vereinigung, Traditions-Kompanie 16 K.P.J.R. 16 Osnabrück, Rheinbrohler Angehörige der ehem. Rhein 34 INF. DIV 1959/60, Pionier B+L5 Niederlahnstein, Kath. Junggesellenverein Rheinbrohl und Gemeinde Rheinbrohl, Amt Bad Hönningen und Kreis Neuwied (zusammengefasst auf einer Tafel) und die Vereinigung selbst.
Die am Kapellendach befindliche Regenrinne mit Abflussrohren muss in diesem Jahr erneuert werden. Nach Abschluss dieser Arbeiten werden die Kapelle und die Stützmauer mit einem neuen Anstrich versehen. Der Putz an dem die Kapelle umgebenden Mauerwerk war stark verwittert und bedarf einer generellen Aufbesserung. Sämtliches Bruchsteingemäuer hat eine Ausbesserung erhalten.
Auf dem Ley-Plateau wird ein in Beton festverankerter neuer eiserner Flaggenmasthalter aufgestellt. Das in der Patenschaft des kath. Junggesellenvereins und der Vereinigung übernommene Leyhäuschen wird nach wiederholter Demolierung ausgebaut und mit einem neuen Anstrich versehen.
1987 – Robert Scharrenbach wird Ehrenvorsitzender
Bei der Jahreshauptversammlung am 29. März 1987 vollzieht sich der seit langem geplante, zweite Schritt der Verjüngung des Vorstandes. Im Rahmen der ersten Umbildung im Jahre 1983 sind die alten Kameraden Matthias Heßler, Rudi Reither, Robert Hofer, Arthur Schmitz und Horst Stein aus dem damaligen Vorstand ausgeschieden. An ihre Stelle wurden 1983 in den Vorstand die Kameraden Georg Müller (Kassierer), Jo Borgie, Rudolf Hermann (alle Beisitzer) und Franz Ströer (Geräte- und Geräteraumwart) gewählt. 1987 stellen dann der 1. Vorsitzende Robert Scharrenbach (nach fast 30 Jahren in der Vereinsführung und zwischenzeitlich 70 Jahre) und der Schriftführer Werner Dickenschied ihre Ämter zur Verfügung. Im Rahmen dieser Wachablösung, die Einleitung der zweiten Etappe zur Verjüngung des Vorstandes, wurde ein Sonderausschuss mit den Kameraden Rudi Velten, Alfred Rick, Josef Scheidgen, Georg Müller und Robert Scharrenbach gebildet. Zum neuen Vorsitzenden wird Rudi Velten gewählt, zu seinem Stellvertreter Alfred Rick. Rudi Velten schlägt daraufhin Robert Scharrenbach zum ersten Ehrenvorsitzenden der Vereinigung vor, was von der Mitgliederversammlung begeistert angenommen wird, welche stehend applaudiert. Auch Ortsbürgermeister Walter Kramer dankt Robert Scharrenbach für seinen Einsatz und überreicht ihm ein Bild des Gertrudenhofes, zu dem Kamerad Scharrenbach stets eine besondere Verbindung hatte.
Am 26. Juli 1988 verlegt ein Unternehmer Wasserrinnen auf dem Weg zur Kapelle, damit das Ausschwemmen des Weges in Zukunft verhindert wird. Ebenfalls wird das Leyhäuschen, das ein Opfer von radikalen Rowdys geworden war, wieder repariert und ausgebessert. Die neu installierten Scheinwerfer durch die Gebrüder Hermann lasen fortan den Hang mit der Kapelle wieder in einem hellen Licht erscheinen.
Am 3. Dezember des gleichen Jahres findet eine schlichte Feier zur Erinnerung des Gründungstages des ehem. Infanterie-Regiments von Horn (3. Rheinisches) Nr. 29 anlässlich des 175jährigen Bestehens am Ehrenmal statt. Nach der Kranzniederlegung durch den Ehrenvorsitzenden und Vereinsgründer Robert Scharrenbach hält dieser auch die Festansprache. Nach dem Grußwort von Ortsbürgermeister Walter Kramer, der sich bei der Vereinigung für ihre geleistete Arbeit bedankt, werden die Festgäste, wie es sich für einen Geburtstag gehört, zu einem Umtrunk in den „Annahof“ eingeladen.
In der Jahreshauptversammlung vom 12. März 1989 wird mit Willi Maurer letztmals ein Vertreter für die Kölner Mitglieder gewählt.
1990 werden Fenster zur Verbesserung der Belüftung und Trockenlegung des Reliefs versetzt, ein Jahr später kann durch die Anschaffung eines Trockenapparates ein weiteres Vorgehen der Feuchtigkeit im Innenraum der Kapelle und vor allem am Relief vermieden werden. Nach langen Jahren wird im Oktober 1990 in Rheinbrohl wieder ein Winzerzug durchgeführt. Hieran schließt man sich den anderen Ortsvereinen an und baut wie bereits 1978 den „Rolandsbogen“ in der Schreinerei Hermann. Dieser Zug wird für alle Vereine und Teilnehmer, nicht zu vergessen die Tausenden Zuschauer, ein wunderbares Erlebnis bleiben.
Zum Abschied von Hilde und Toni Roos am 29. September aus dem „Römer“ ist die Vereinigung eingeladen, sie bedankt sich für die langen Jahre der Zusammenarbeit, welche von einem guten Verhältnis gekennzeichnet waren, und bedauert die Entscheidung der Familie Roos.
In diesem Jahr verstirbt der letzte noch lebende Angehörige des ehem. Infanterie-Regiments Nr. 29 von Horn, Kamerad Erwin Söll aus Kirchheim bei Euskirchen.
Nach der Jahreshauptversammlung am 17. März 1991 bittet der Ehrenvorsitzende die Mitglieder spontan um eine Spende für die Aktion der Rhein-Zeitung „Hunger-Hilfe“ für Russland, es kommen 550 Euro zusammen (eine vorherige Sammlung gab es auch schon im „Annahof“ nach dem Aufstellen des Weihnachtsbaumes am 17. Dezember 1990).
Am 8. Juni 1991 wird Pastor Röder in den wohlverdienten Ruhestand versetzt, vom Beginn seiner Tätigkeit in Rheinbrohl war er Mitglied der Vereinigung und vor allem den älteren Mitgliedern stets ein guter Ratgeber.
Die im Winter wegen Hochwassers ausgefallene Rheintour kann am 23. August nachgeholt werden. Zusammen mit Ortsbürgermeister Walter Kramer kann man bei einer Besichtigungsfahrt und einem kurzen Aufenthalt in Brohl neue Erkenntnisse über die Wirkung des Ehrenmals vom Rhein aus gewinnen.
An der Ley-Auffahrt wird 1991 eine Schranke angebracht, da durch den Bau einer Satellitenempfangsanlage (bei dem auch ein Bagger das Stromkabel durchtrennte, welches seit 1965 vom „Annahof“ zu der Scheinwerferanlage führte) und den Autoverkehr die Natur stark belastet wurde. Das genannte Kabel wurde 1965 über eine Strecke von 300 Metern verlegt, die Lahnsteiner Pioniere, die im März hierzu eine Woche lang auf der Ley im Einsatz waren, führten die erforderlichen Erdarbeiten durch. Zum Abschluss gab es einen „Manöverball“ im Hotel „Zum Stern“. Der Vorstand kommt zu der Ansicht, dass die Parkmöglichkeiten durch die Schranke nunmehr neue Probleme mit sich brächten und beschließt bei der Gemeinde eine Änderung des neuen Zustandes zu beantragen (im September 1992 werden Parkmöglichkeiten durch eine Basaltabgrenzung eingerichtet).
Im Januar 1992 findet zusammen mit dem Vorstand des Katholischen Junggesellenvereins 1797 Rheinbrohl eine letzte „Seereise“ mit dem Fährschiff „Brule“ und seinem Kapitän Hermann Welter statt.
Die traditionelle Mahn- und Gedenkstunde am Volkstrauertag findet bei schlechten Wetterbedingungen am 15. November statt. Trotz des anhaltenden Herbststurmes freut man sich auf die Anwesenheit der Fahnenabordnungen und des Männergesangvereins. Leider ist es dem Musikverein Bad Hönningen nicht möglich hieran teilzunehmen, da die Gefahr einer Beschädigung der Musikinstrumente besteht.
Bei der Jahreshauptversammlung am 17. März 1994 kann der höchste Mitgliederbestand der letzten 25 Jahre von 485 Personen vermeldet werden (davon 316 in Rheinbrohl, 84 in Bad Hönningen und 85 im übrigen Bundesgebiet). Am gleichen Abend werden erstmals über 120 Mitglieder für ihre mehr als 25jährige Treue geehrt. Ein großer Teil dieser Jubilare gehört sogar zu den Gründern unserer Gemeinschaft, so u.a. Ehrenvorsitzender Robert Scharrenbach, der auch die Laudatio hält und seinen langjährigen Weggefährten mit einer Ehrenurkunde für ihr Engagement dankt.
Mit Udo Hartmann stellt der Kath. Junggesellenverein den Bacchus beim Winzerzug (Pagen sind Peter Klein und Andreas Kossmann), da die Vereinigung keinen eigenen Wagen baut, unterstützt sie die befreundeten Junggesellen.
Eine finstere Stunde der Vereinsgeschichte erleben die Kameraden im Herbst 1994, als der Ehrenvorsitzende Robert Scharrenbach und der Vorsitzende Rudi Velten von Bank und Sparkasse informiert werden, dass die für dringende Renovierungsarbeiten (welche gerade begonnen hatten) benötigten Gelder reell nicht zur Verfügung stehen. Die Verfasser dieser Festschrift wollen jedoch an dieser Stelle nicht weiter auf die damaligen Geschehnisse eingehen und bitten um Verständnis. Eins sei jedoch erwähnt, nur durch die umsichtige Vorgehensweise des damaligen Vorstandes und eines einberufenen Ausschusses sowie die große Unterstützung unserer Mitglieder sowie weiterer Gönner und Firmen konnte die Vereinigung ihre Vereinstätigkeit und somit das Werk der Gründer um Robert Scharrenbach fortsetzen.
1995 – Erste Sanierung seit Wiederaufbau
Bei der auf den 5. Januar 1995 vorgezogenen Jahreshauptversammlung gibt der Vorstand ausführlich seine Rechenschaft ab. Es stehen 483 Mitglieder treu zur Vereinigung trotz der Geschehnisse in den Vormonaten gab es nur zwei Austritte, zehn Sterbefälle und auch wieder zehn Neuzugänge zu verzeichnen.
Im Frühjahr wird die Außenrenovierung der Kapelle mit Ausbesserung von Dach und Mauerwerk durchgeführt. Eine Vallendarer Firma hat die aufwendigen Putzarbeiten übernommen, die etwa drei Wochen dauern. Dies ist die erste Sanierung seit dem Wiederaufbau von 1958 bis 1961. Sie ist dringend erforderlich, da die Kapelle zwar an exponierter Stelle gelegen, hierbei aber auch jedweder Witterung ausgesetzt ist. Der Spendenfreudigkeit der Mitglieder und der öffentlichen Hand (Gemeinde, Verbandsgemeinde und Kreis) ist es zu verdanken, dass die immensen Ausgaben getragen werden können.
Am 2. März 1996 stattet eine Abordnung der Vereinigung dem Musikverein Bad Hönningen anlässlich seines Jubiläums einen Besuch ab, um der Ehrung unseres langjährigen Vereinsmitgliedes und Freundes, Matthias Reuschenbach für 70jährige Tätigkeit bei der Blas- und Volksmusik einen würdigen Rahmen zu verleihen.
Im Frühjahr setzen die Junggesellen die im Vorjahr begonnene Renovierung des Leyhäuschens fort (Anbringung einer neuen Verbretterung, Ausbesserung des Daches und Neuanstrich), leider ist hier innerhalb kürzester Zeit Vandalismus zu beklagen.
Am 12. Juni informiert die Landespflegebehörde im Rheinbrohler Pfarrheim über verschiedene Pflegemaßnahmen und Säuberungsaktionen zur Erhaltung der Kulturlandschaft und Wiederherstellung eines harmonischen Landschaftsbildes an der Rheinbrohler Ley, nach dem die für den Mittelrhein so typischen Terrassen zunehmend von Gebüschen überwuchert wurden. Der Vereinigung und den Junggesellen wird dabei ein lobenswertes Dankeschön für die bisher geleistete Arbeit ausgesprochen.
Im Oktober wird die Innenrenovierung der Kapelle durchgeführt. In sauberer und geschmackvoller Arbeit gelingt es den Firmen Kossmann & Becker sowie der Schreinerei Hermann, der Kapelle einen würdigen und sakralen Ausdruck zu geben. Durch harmonisch abgestimmte Farbtöne und das Einsetzen bunter Glasscheiben kommt der Mittelpunkt, das Relief der „apokalyptischen Reiter“ wieder voll zur Geltung und Wirkung.
Bei der Jahreshauptversammlung 1997 erhalten Rudi Velten und Ehrenvorsitzender Robert Scharrenbach als Zeichen der Anerkennung und Dankes für mehr als 40jähriges Wirken in der Vereinigung die Ehrennadel der Ortsgemeinde Rheinbrohl von Ortsbürgermeister Walter Kramer überreicht.
2.243,39 Mark erhält der Vorsitzende Rudi Velten im gleichen Jahr beim Parkfest des Alten- und Pflegeheims Arienheller von der Gesangsgruppe „Drei Nejer un en Bunn“ für die Innenrenovierung der Kapelle. Den gleichen Betrag (Erlös aus dem „Bunnefest“) erhält der Heimatverein Bad Hönningen.
Beim „Historischen Festzug“ anlässlich des 200jährigen Bestehens des Kath. Junggesellenvereins 1797 Rheinbrohl beteiligt sich die Vereinigung mit dem Festwagen „Kurfürst von Metternich“ mit dem Flaggschiff „Ponte Alfredo“ (erbaut in der Schreinerei Hermann).
1998 wird das Portal durch die zwei jungen, örtlichen Handwerkmeister Matthias Hermann und Dirk Becker renoviert – nach Außen- und Innenrenovierung der Kapelle passte die Kupfertür nicht mehr zum Gesamtbild und wurde überarbeitet. Man muss den Mut dieser Arbeit bewundern, da die Zusammensetzung der Tür aus verschiedenen Kupferarten vorab nicht bekannt war.
Im November 1998 werden im Schaufenster des Geschäftes Kühnlenz Fotos und Gegenstände zum Ehrenmal und dem IR 29 ausgestellt.
1999 – Rudi Velten gibt Amt an Reiner Sommer ab
Nach zwölf Jahren Amtszeit löst Reiner Sommer Rudi Velten bei der Jahreshauptversammlung 1999 an der Vereinsspitze ab und wird neuer 1. Vorsitzender der Vereinigung.
Im Frühjahr ist eine Erneuerung der Hinweisschilder am „Alten Bergweg“ und an der Abzweigung Kaltenbachtal/Gaulental durch den Bauhof erforderlich. Der Katholische Junggesellenverein nimmt in diesem Jahr das Abschleifen, Grundieren und Neustreichen des Schutzgeländers am Leyhäuschen vor. Auch am Ehrenmal werden Pfeiler und Verankerung des Geländers repariert und dieses neu gestrichen.
Ausbesserung des Putzes, der Maueranstrich und die Ausbesserung der Bruchsteinfiguren an den Pfeilern übernimmt eine ortsansässige Firma. Auf der „Kanzel“ wird ein von der Feuerwehr gespendeter Fahnenmast aufgestellt.
Weiterhin werden die Schiefereindeckung und die defekten Fallrohre repariert. Am 18. September findet nach umfangreichen Renovierungen des Ehrenmals mit Unterstützung vieler Helfer aus der Feuerwehr und dem Junggesellenverein sowie zahlreichen Firmen und Privatpersonen sowie des Leyhäuschens ein „Tag der offenen Tür“ mit dem Musikverein Niederwerth statt. Dabei übernehmen die Junggesellen die Bewirtung. Eine Fotoausstellung aus der Vereinsgeschichte, Orden, Abzeichen, Helmen und Schriftstücken von Soldaten des IR 29 runden das Fest ab.
Neben den jährlichen Ehrungen für 25jährige Vereinstreue, wird im Jahre 2000 erstmals eine neugeschaffene Ehrennadel verliehen. Anlässlich der Jahreshauptversammlung erhalten diese alle Mitglieder mit 40 und mehr Jahren Mitgliedschaft.
Der Kath. Junggesellenverein 1797 Rheinbrohl und die Vereinigung ehem. 29er stellen gemeinsam den Bacchuswagen beim Winzerzug. Bacchus ist der 2. Vorsitzende der Vereinigung Andreas Kossmann, zu seinem Team gehören u.a. die Freunde Benedikt Schmidt und Ralf Wintermeyer. Eine über die Winzerfesttage gut gefüllte Spendendose wird dem Kath. Kindergarten zur Anschaffung von Spielsachen überreicht.
An Ostersonntag wird im SWR-Radio die bekannte Hörfunksendung „Morgenläuten“ aus Rheinbrohl auf Initiative des Freundeskreises „Pro Broele Trans Rhenum“ gesendet. Neben weiteren Ortsvereinen berichtet unser langjähriger Vorsitzender Rudi Velten über das 29er Ehrenmal und seine Geschichte.
Aus privaten persönlichen Gründen legt der 1. Vorsitzende Reiner Sommer nach der Jahreshauptversammlung sein Amt nieder. Schriftführer Ewald Schneider leitet den Verein kommissarisch (zusammen mit dem 2. Vorsitzenden Dieter Erben) und wird bei der nächsten ordentlichen Jahreshauptversammlung 2003 zum neuen Vorsitzenden gewählt. Am Ehrenmal werden in diesem Jahr das Schieferdach repariert und Bruchsteinplatten erneuert.
Mit einem Boot der Wasserschutzpolizei kann nach Jahren endlich einmal wieder der Weihnachtsbaum vom Rhein aus betrachtet werden. Diese Fahrt findet am 24. Januar 2003 statt und konnte von Reimund Scheidgen organisiert werden. Dank der medizinischen Betreuung durch Ernst Heßler wird keiner der Rheinschiffer seekrank.
Letztmalig ist am Volkstrauertag 2004 eine Ehrenwache der Bundeswehr anwesend. „Eine Fortführung dieser Tradition ist finanziell nicht mehr zu bewerkstelligen“, teilt der 1. Vorsitzende Ewald Schneider bei der Jahreshauptversammlung 2005 mit.
Beim Rheinland-Pfalz-Wandertag des SWR4 am 24. April 2005 tragen sich 123 Wanderer in das Gästebuch am Ehrenmal ein. In diesem Jahr wird das Schutzdach links neben der Kapelle fertig gestellt und eine Informationstafel installiert. Diese wird vom Heimat- und Verschönerungsverein gespendet. Sie gibt Wanderern einen kurzen Einblick in den geschichtlichen Hintergrund des Ehrenmals und der Vereinigung. Der Heimat- und Verschönerungsverein erhält im Gegenzug eine neue Lavabasalt-Tafel hinter dem 29er Ehrenmal angebracht. Im Herbst 2007 kommt unter das Schutzdach seitens der Ortsgemeinde noch eine Karte für die zahlreichen Wanderer, die dem Rheinsteig folgen, welcher als Premiumwanderweg am Ehrenmal vorbeiführt, hinzu. Sie zeigt Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeiten in Rheinbrohl auf.
2006 werden Feuchtigkeitsschäden im Inneren der Kapelle beseitigt und die sanierungsbedürftigen Treppenstufen ausgebessert.
2007 wird im Bereich des Geräteraumes ein Geländer gesetzt. Ein insgesamt neues Geländer ist im Zuge der notwendigen „Trockenlegung“ für 2008 geplant.
Im September 2007 wird der Festausschuss für die Jubiläen „50 Jahre Vereinigung ehem. 29er und Förderer des Ehrenmals e.V.“ sowie „75 Jahre 29er Ehrenmal auf der Rheinbrohler Ley“ im Weinhaus „Em Wingert“ gegründet, die Festveranstaltungen werden auf den 17. Mai und 26. Juli 2008 festgelegt. Der Festausschuss setzt sich aus dem kompletten Vorstand sowie Alfred Rick zusammen, der auch nach seiner Zeit als 2. Vorsitzender immer wieder Verantwortung in der Vereinigung – insbesondere bei Baumaßnahmen – mit übernahm.
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